OFFENE STELLEN - GESCHÄFTSFELD KREDIT

Der Kreditbereich hat Vertriebsaufgaben sowie Serviceaufgaben für andere Marktsegmente in der DZ PRIVATBANK und ist damit ein sehr breit gefächerter Bereich mit anspruchsvollen und komplexen Herausforderungen. Hier arbeiten rund 50 Menschen mit unterschiedlichen Aufgaben. Ein Gespräch über Quereinsteiger, Fahrgemeinschaften nach Luxemburg – und warum man kein 100-Prozent-Typ sein muss.

Im Folgenden stellen sich vier unserer Kollegen vor und stehen Rede und Antwort:

  • Dennis Labarbe, 31, Kredit Vertriebskommunikation
  • Marco Heinz, 30, Kredit Produktmanagement
  • Alexander Steinmetz, 54, Bereichsleitung Kredit
  • Pascal Lauer, 53, Leitung Kredit Vertriebs- und Produktmanagement
     

Herr Labarbe und Herr Heinz, Sie sind ja noch nicht so lange bei der DZ PRIVATBANK. Wie sind Sie hierhergekommen?

Heinz: Ich habe erst Anfang 2021 bei der DZ PRIVATBANK angefangen, also mitten in der Pandemie. Eine Bankausbildung habe ich nicht, ich habe BWL studiert und dann im Bereich Versicherungswesen gearbeitet. Ein bisschen kannte ich das Haus aber schon, ich habe früher zwei Praktika bei der DZ PRIVATBANK in unterschiedlichen Bereichen gemacht.

Labarbe: Ich bin ein absoluter Quereinsteiger. Ich habe nicht studiert, sondern von 2006 bis 2009 eine Ausbildung zum Hotelfachmann absolviert. Danach habe ich in der Event- und Veranstaltungsbranche Geschäfts- bzw. B2B-Veranstaltungen organisiert und war in einer Online Marketing-Agenturzuständig für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) diverser Kundenprojekte sowie für die Planung von Fachmessen.
 

Was sind Ihre Aufgaben in der Kreditabteilung?

Labarbe: Ich bin hier sozusagen die eierlegende Wollmilchsau – zu meinen Aufgaben gehören klassisches Marketing, Online-Kommunikation, Social Media, Eventmarketing, Präsentationen. Oft geht es auch darum, neue Projekte anzugehen. Natürlich habe ich mich am Anfang gefragt: Bin ich dem Kreditbereich gewachsen, kann ich das erfüllen? Ich stelle auch heute immer noch Fragen, die man als Quereinsteiger eben stellt. Das ist aber völlig okay, das nimmt mir keiner übel.

Marco Heinz: Bei mir geht es inhaltlich schon mehr um das Kreditgeschäft, da habe ich zwei Hauptbereiche. Einerseits ist es das Reporting: Ich analysiere, was im vergangenen Monat im Bereich passiert ist. Und zweitens das Qualitätsmanagement, ich sehe mir aktuelle Daten an und analysiere sie. Zum Beispiel: Eine Bank hat eine Anfrage an uns gestellt, die wir in einer garantierten Zeit beantworten möchten. Wie gut hat das geklappt? Woran hat es gelegen, wenn es nicht geklappt hat?
 

Zwei junge Mitarbeiter, beide haben keine Bankausbildung. Ist das typisch?

Lauer: Ja, in unserer Abteilung sind die wenigsten klassische Banker. Es gibt Wirtschaftsingenieure, Menschen mit oder ohne Studium und aus kaufmännischen Berufen.

Steinmetz: Sagen wir es so: Bank- oder Krediterfahrung schaden natürlich nicht. Aber vor allem brauchen wir Menschen, die komplex denken können, die sich vernetzen – Allrounder, die teamorientiert sind und eine hohe soziale Kompetenz haben. Wir sind eine Schnittstelle zu fast allen anderen Bereichen, wir müssen sehr viel Know-how vereinen und übergreifend kommunizieren, um dauerhaft erfolgreich zusammenarbeiten zu können.

Lauer: Das stimmt. Unser Team ist sehr klein – wir suchen Leute, die vom Typ her zu uns passen. Wenn einzelne Skills nicht ganz genau passen, das grundsätzliche Setting aber passt, kann man das besser kompensieren als die Persönlichkeit. Also: Wenn wir einhundert Prozent ausschreiben und jemand bringt sechzig Prozent mit, passt aber vom Typ her, dann kann das gut funktionieren. Den Feinschliff kriegen wir hier schon hin.
 

Herr Labarbe und Herr Heinz – Sie beide haben in Pandemiezeiten hier angefangen. Wie war das?  

Heinz: Ich war überhaupt noch nicht persönlich in der Bank. Die Einarbeitung per Video hat sehr gut geklappt, auch die Integration in das Team – aber natürlich freue ich mich, die Menschen auch mal persönlich zu treffen.

Labarbe: Ich hatte das Glück, dass ich ganz am Anfang vor der Pandemie noch eine Einarbeitungsphase und meine Hospitation in anderen Abteilungen hatte, auch wenn ich diese aufgrund der Corona-Pandemie abbrechen musste. Ich hatte ungefähr sechs Wochen lang einen „Fahrplan“, dabei habe ich immer einige Tage in einem anderen Bereich verbracht. Das ist hier so üblich. Diese Zeit war sehr hilfreich, um kennenzulernen, wer die anderen sind und was sie tun. Das hilft mir auch jetzt in der Kommunikation aus dem mobilen Arbeiten.

Heinz: So eine Rotation habe ich online gemacht, das war sehr gut. So bin ich trotz mobilen Arbeitens sehr intensiv mit meinen Kolleginnen und Kollegen im Gespräch – es gilt ja immer das Vier-Augen-Prinzip, wir müssen uns permanent abstimmen.
 

Wie viele andere Mitarbeitende der DZ PRIVATBANK wohnen Sie alle nicht in Luxemburg. Wie sieht es aus mit der Anfahrt aus Deutschland?

Heinz: Ich hatte schon Erfahrung damit durch meine Praktika und weiß, was auf mich zukommen wird. Ich rechne etwa eine Stunde für eine Fahrt, das ist für mich in Ordnung. Aber: Das muss man sich natürlich klar machen.

Labarbe: Ich komme aus Trier, deswegen war es für mich auch vorher klar. Das Schöne ist, dass wir viele Möglichkeiten für Fahrgemeinschaften haben – ein Kollege wohnt sogar bei mir im Haus, wie wir zufällig festgestellt haben, ein anderer Kollege, auch aus dem Kreditbereich, in unmittelbarer Nachbarschaft.

Lauer: Das Anfahrtsthema sollte man sich schon frühzeitig bewusst machen. Natürlich kann man auch gut in Luxemburg leben, allerdings ist die Miete recht teuer. Fahren oder umziehen – das sind auf jeden Fall Themen, über die man sich vorab Gedanken machen sollte.

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